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The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln – Emma Marten – Rezension

Letztes Jahr habe ich The Blinds – Es ist ein Spiel, also Spiel vorgestellt und rezensiert. Nun habe ich die Fortsetzung The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln gelesen, die ich euch natürlich auch vorstellen möchte.


Inhalt – The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln

Ich hatte noch eine Chance
Ich war noch hier
Ich war weiter

Rileys Traum vom Sieg der Blinds ist in greifbare Nähe gerückt. Sie ist die erste Kandidatin aus den Randbezirken, die es in die Top 20 geschafft hat. Doch es bleibt keine Zeit zum Durchatmen. Sie muss sich entscheiden, wer sie sein und wofür sie kämpfen will. Für ihre Träume oder eine gerechte Welt?

Meine Meinung

Riley nimmt noch immer an den Blinds teil und hat es weit nach vorne geschafft. Sie kommt ihrem Traum näher, die Blinds zu gewinnen und ihrem Bruder somit helfen zu können.

In Band 1 hatte ich die fehlende Gesellschaftskritik genannt. Diese nimmt nun in diesem Band eine größere Rolle ein, wenn auch anders als gedacht. Riley trifft auf alte Bekannte wieder und sie erkennt, dass Geheimnisse nicht nur bei den Blinds eine große Rolle spielen. Mit vielen Wendungen hatte ich wirklich nicht gerechnet und war beim Lesen überrascht.

Riley ist keine typische Jugendbuch-Protagonistin. Sie möchte nicht unbedingt eine Rebellion anstoßen. Sie mag den Luxus und ihr Leben mit Duke. Ich fand es es mal erfrischend, von einem normalen Mädchen zu lesen, das einfach nur ihr Leben leben  und ihren Liebsten helfen möchte. Sie steht nicht für die Veränderung der Lage um jeden Preis. Sie möchte einfach nur ein normales Mädchen sein, mit Duke zusammen sein und ihren Bruder retten.

Eine Rebellion der anderen Art

Riley ist kein typischer starker Charakter. Sie braucht oft Hilfe und sie rennt in schwierigen Situationen auch mal davon, aber das macht sie nicht weniger sympathisch. Das zeigt nur nochmal auf, dass sie ein normales Mädchen ist. Manchmal war sie mir etwas zu theatralisch und schwach, aber vielleicht auch aus dem Grund, dass ich das beim Lesen nicht gewohnt bin. Sie möchte einfach kein Symbol der Hoffnung sein. Ihre Handlungen und Gedanken werden durch die Autorin aber auch nachvollziehbar erläutert, damit man Riley etwas besser verstehen kann. Auch die Blicke in die Vergangenheit erfährt man, warum Riley manchmal anders handelt als erwartet.

Insgesamt habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Band 2 hat mir nochmal besser gefallen als Band 1 in Bezug auf Spannung und Überraschungen. Riley ist hier ganz anders als im ersten Band, aber man erfährt auch weshalb und was sich in ihrem früherem Leben alles genau abgespielt hat. Zusammenfassend kann man sagen, hier wird es düsterer, gewalttätiger und auch trauriger, auch wenn Riley selbst keine große Schlüsselfigur in der Rebellion ist. Immer dabei sind auch Rileys Freunde Sasha und Amely, die auch nochmal zu sehr emotionalen und schönen Momenten beitragen.

Fazit

The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln ist eine gelungene Fortsetzung mit Überraschungen. Die Dystopie ist spannend gestaltet und beinhaltet einen interessanten Weltenaufbau. Ich hatte Spaß mit den Büchern und kann die Reihe Leser*innen empfehlen, die gerne Dystopien lesen.

Allgemeine Infos

Titel: The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln
Autorin: Emma Marten
Seitenanzahl: 416
Books on Demand

Band 2 einer Dilogie

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