Fanny Cloutier Cover

Fanny Cloutier – Stéphanie Lapointe – Rezension

Liebes Tagebuch… viele von euch haben diese Wörter bestimmt schon einmal geschrieben. Fanny Cloutier muss umziehen und fängt dann an, ein Tagebuch zu schreiben. Normalerweise soll man ja die Tagebücher von anderen nicht lesen, aber ich denke, Fanny wird uns nicht böse sein.


Klappentext

Ich habe oft gehört, dass Anfänge am schwierigsten sind. Also … 3-2-1-Los. Ich heiße Fanny Cloutier, bin 14, fast 15 Jahre alt – na ja, noch nicht ganz, aber gut. Die zwei Dinge, die ich am besten kann, sind Zeichnen und die exzentrischen Launen meines Dads ertragen (ja, ertragen!). Oh, Moment, mit wem spreche ich hier überhaupt? Wenn du diese Zeilen liest, ist mit meinem Tagebuch vermutlich folgendes passiert:
A) Ich habe es in der U-Bahn liegenlassen (okay, okay, ich fahre nie mit der U-Bahn …)
B) Schlimmer: Es ist mir aus der Tasche gerutscht, direkt vor dem Eingang der Schule (OMG, bitte nicht!)
C) Eine Katastrophe von unglaublichem Ausmaß: Du bist mein Dad!
In diesem Jahr ging so ziemlich ALLES schief. Und ich weiß nur eins: Ohne dich, liebes Tagebuch, hätte ich das niemals geschafft!

Meine Meinung zu Fanny Cloutier

Ich liebe schön illustrierte Bücher. Das ist dann nochmal ein ganz anderes Leseereignis. Und Fanny schreibt nicht nur auf, was passiert ist. Sie malt auch. Deshalb ist das ganze Buch durchgehend illustriert und das auf wirklich schöne Weise. Es gibt auch Zettel zum Auffalten. Das Tagebuch der Fanny Cloutier ist ein sehr kreativ gestaltetes Buch.

Man sollte sich nicht von dem rosa Cover abschrecken lasse. Auch wenn Fanny bald 14 wird und natürlich auch typische Teenie-Probleme hat, geht es in dem Buch nicht nur darum. Fanny muss umziehen, da ihr Vater einen anderen Job annimmt für einige Zeit. Deshalb zieht sie zu ihrer Tante und deren Stiefsohn. Fanny muss eine neue Schule besuchen und mit ihrem neuen (nicht richtigen) Cousin Henri auskommen. Und was in der Zeit so passiert, hält sie alles in ihrem Tagebuch fest.

Unsere Gefühle verändern sich und sie verändern uns.

S. 350

Die Geschichte wird an einigen Stellen auch sehr tiefgründig, da Fanny sehr früh ihre Mutter verloren hat. Sie erfährt auch von einigen Geheimnissen und findet heraus, was damals wirklich passiert ist. Wie gesagt, hier geht es nicht nur um die üblichen Teenagerprobleme. Genau das hat mir an der Geschichte auch so gut gefallen. Sie ist spannend und es gibt auch ernste Themen und schöne Zitate und deshalb habe ich auch als Erwachsene das Buch sehr gerne gelesen. Außerdem ist es wirklich lustig und es macht einfach Spaß, dieses Tagebuch zu lesen. Ich wurde sehr gut unterhalten.

Fazit

Fanny Cloutier handelt von Freundschaft, Schwärmereien, dem Schulleben, dem Verlust, dem Verzeihen und Geheimnissen … und diese Themen werden auf ganz besondere Weise angesprochen. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

Allgmeine Infos

Titel: Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte
Autorin: Stéphanie Lapointe
Verlag: Loewe
Übersetzerin: Anne Braun
Illustratorin: Marianne Ferrer
Seitenanzahl: 384

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