Der Mondscheinmann

Der Mondscheinmann – Max Bentow – Rezension

Ich habe mich so auf Der Mondscheinmann gefreut! Ich liebe die Nils Trojan-Reihe von Max Bentow und habe das Buch innerhalb kurzer Zeit verschlungen.


Klappentext

Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet …

Meine Meinung zu Der Mondscheinmann

Der Mondscheinmann ist Band 8 der Nils Trojan-Reihe, kann aber auch einzeln gelesen werden, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Jedoch wird man dann ein paar der Entwicklungen der Charaktere schlechter verstehen.

Wie bei allen der Bände gibt es auch in diesem wieder einen grausigen Leichenfund. Und große Schnecken spielen dabei eine wichtige Rolle. Wer zartbesaitet ist, sollte eher nicht zu den Büchern von Max Bentow greifen.

Nils Trojan ist ein sehr ehrgeiziger und sympathischer Charakter. Er hat in seiner Karriere als Kriminalbeamter schon viel gesehen und erlebt und das bringt ihn insbesondere in diesem Band an seine Grenzen. Er hat Panikattacken und möchte eine Pause nehmen. Bentow hat diese Gefühle sehr gut dargestellt, sodass man auch als Leser Trojans Gefühle nachvollziehen kann. Ich finde es toll, dass der Stress in so einem Beruf thematisiert wird und finde die Art und Weise auch sehr gelungen. Man bekommt nicht nur einen Einblick in Nils Trojans Jobs, sondern auch sein Privat- und Liebesleben. Die Liebesgeschichte steht aber keinesfalls im Vordergrund.

Spannend und atmosphärisch

Die Spannung im Buch ist allgegenwärtig. Da auch Kapitel aus Sicht der Opfer und des Täters geschrieben wurden, hat man als Leser*in einen kompletten Überblick der Lage. Es gibt viele Wendungen und Überraschungen, sodass man das Buch gar nicht zur Seite legen möchte, weil man wissen möchte, was es mit den Morden auf sich hat. Bis zum Ende hin war mir nicht klar, aus welchen Gründen der Täter wirklich gemordet hat. Max Bentow schafft es geschickt, seine Leser*innen in die Irre zu führen.

Wie auch bei seinen anderen Büchern, konnte der Autor mich wieder mit der Atmosphäre in den Bann zu ziehen. Besonders die Schauplätze konnte ich mir bildlich vorstellen und so wirkte die ganze Stimmung des Buches noch mehr auf mich. Bentow ist aus diesem Grund einer meiner liebsten Thrillerautoren.

Nils Trojan Reihe
Die Nils Trojan Reihe

Ein bestimmtes Lied spielt in dem Buch eine wichtige Rolle. Ich habe es mir irgendwann beim Lesen mal angehört, fand es dann aber zu atmosphärisch, da das Lied doch schon eher bedrückend ist.

Es gibt einen Punkt, der mir nicht so überzeugt hat, diesen kann ich aus Spoilergründen aber nicht nennen. Jedoch hat der Punkt der Geschichte keinen Abbruch getan, sie hat mich dennoch überzeugt und gut unterhalten.

Fazit

Mit Der Mondscheinmann hat Max Bentow wieder einen grandiosen Pageturner geschrieben. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ich kann diese Reihe nur allen Thrillerfans empfehlen.

Allgemeine Infos

Titel: Der Mondscheinmann
Autor: Max Bentow
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 416
Band 8

Rezensionen zu den anderen Büchern

Die Puppenmacherin
Die Totentänzerin
Das Hexenmächen
Der Traummacher
Der Schmetterlingsjunge

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

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