Leben mit einem Buchblogger
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Das Leben mit einem Buchblogger

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch erzählen, wie es ist, mit einem Buchblogger zusammen zu leben. Ich hoffe, dass der Beitrag euren Mitbewohnern, Partnern, Familien usw. helfen kann. Viel Spaß!



Zunächst gelten alle Punkte, die bei Das Leben mit einem Bücherwurm genannt wurden, auch hier.


„Halt! Ich muss genau hier auf der Stelle mit einem Buch ein Bild machen! Das passt super zum Beitrag!“

Mitten im Wald müssen Sie schnell Fotos von dem Buchblogger machen, wie er dort ein Buch liest. Weil das ja ganz natürlich ist. Das Buch muss perfekt in Szene gesetzt werden, der Buchblogger aber auch. Das kann ein Weilchen dauern.


„Die Anna hat von diesem super Buch erzählt.“ „Welche Anna?“ „Ja, die Buchmesse-Anna!“ „Achso, die.“

„Ich schlafe dann bei der Vera.“ „Welche Vera?“ „Die, die am selben Tag wie ich Geburtstag hat!“ „Achso, die.“

Es fallen viele Namen, von denen Sie zuvor noch nie etwas gehört haben. Durch das Bloggen lernt der Buchblogger eine Menge Menschen kennen, die er sofort in sein Herz schließt. Nicken Sie einfach.


„Ich kann nicht. Ich muss lesen!“ 

Es kommen Zeiten, in denen der Buchblogger sehr verzweifelt ist. Er hat ein paar Bücher angefragt und nicht damit gerechnet, dass alle bestätigt werden. Es ist doch passiert. Jetzt muss er in kurzer Zeit all die Bücher lesen und auch noch rezensieren. Sprechen Sie ihn am besten nicht an.

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„Hilfe, ich habe den MONATSBERICHT VERGESSEN!“

Und es kommen Zeiten, in denen der Buchblogger merkt, dass noch der Beitrag und diese Rezension geschrieben werden müssen. Dann verschanzt er sich in sein Zimmer, man hört nur noch das Tippen der Tastatur und genervtes Stöhnen.


„DAS IST DIE PERFEKTE IDEE!“

Die kreativen Phasen des Buchbloggers müssen natürlich ausgenutzt werden. Alles wird stehen und liegen gelassen und mitten in der Nacht steht der Buchblogger auf, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Man hört wieder nur die Tastatur und das Schlürfen von Kaffee.


„Ich hasse dieses Buch.“ „Dann lies es nicht?!“ „Geht nicht.“

Auch Rezensionsexemplare, die dem Buchblogger nicht gefallen, möchte er beenden, ansonsten hat er ein schlechtes Gewissen. Als quält sich der Buchblogger bis zum Ende des Buches, um dann die ganze Wut in einem Rant auszulassen.


„Können wir?“ „Ich muss das erst twittern, dann snappen, dann ein Bild auf Instagram posten und die Story darf ich nicht vergessen und dann nur noch kurz ‚Hallo‘ auf Facebook sagen.“

Buchblogger sind vernetzt. Man muss überall aktiv sein, damit man nichts verpasst. Und man selbst muss ja auch gefunden werden. Also wird getwittert und und Bilder von Kaffee, Kuchen und Büchern gepostet. Es soll ja jeder sehen, was gerade gegessen äh gelesen wird.


Wie immer: Nicht zu ernst nehmen ;). Erkennt ihr euch in manchen Punkten wieder?

Ich hoffe, dass euch der Beitrag gefallen hat.Alles Liebe

charline

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