Rezension – Missing – Claire Douglas

Ich musste die ersten Seiten von Missing für ein Seminar lesen und fand diese so spannend, dass ich das Buch im Ganzen lesen wollte.


Inhalt Missing

Francesca und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines Nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. Achtzehn Jahre später wird dort eine Leiche angespült, und Francesca weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und endlich Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund …

Hier eine eingeklappte Triggerwarnung, die spoilern könnte.

Fehlgeburt, Stalking, häusliche Gewalt, Vergewaltigung

Meine Meinung

Ich liebe Bücher, die an besonderen Kulissen spielen. Diese Geschichte findet an einem kleinem Ort am Meer statt und ich mochte die bedrückende Atmosphäre dort sehr. Jeder kennt sich dort, Geheimnisse gibt es nicht lange und irgendwann verdächtigt man jeden. Seit dem Verschwinden von Sophie hat sich dort etwas geändert.

Frankie ist vor vielen Jahren aus diesem Ort weggezogen und besucht ihn nun wieder, nachdem es Hinweise auf ihre damals verschwundene beste Freundin Sophie gibt.

Auch Balu ist von Missing begeistert.

Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Frankie in der Gegenwart und Sophie in der Vergangenheit geschrieben. Dadurch werden immer mehr Details offenbart, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Ich mag solche abwechselnden Perspektiven immer sehr gerne und auch in dieser Geschichte waren sie wirklich passend. Denn man erfährt auch genau, was damals wirklich passiert ist.

Die Geschichte ist von Anfang an fesselnd. Immer wieder werden Überraschungen und spannende Details eingebunden, sodass ich das Buch nicht weglegen wollte. Es scheint, dass auch Frankie nicht mehr sicher ist, denn sie erhält Drohungen. Wer möchte sie davon abhalten, das Geheimnis um Sophie zu lüften? Bis zum Ende war ich mir nicht sicher, was mit Sophie geschehen ist und ob jemand anderes damit zu tun hatte.

Zwischendurch baut Douglas auch Gruselelemente ein, denn Frankie ist sich sicher, Sophie gesehen zu haben. Die ja eigentlich tot sein soll. Spukt es in diesem Ort? Oder wird Frankie langsam verrückt? Douglas schafft es, mit wenigen Worten, eine ganz besondere Stimmung zu vermitteln, die das Leseerlebnis so besonders macht. Ich wollte das Buch nicht zur Seite legen.

Besonders das Ende des Buches hat es in sich. Ich hätte niemals damit gerechnet und ich wurde so überrascht, allein deswegen empfehle ich jedem Thriller-Fan, Missing zu lesen. Jeder ist verdächtig, viele haben etwas zu verbergen.

Fazit – Missing

Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit überzeugt mit großer Spannung und vielen Wendungen. Besonders die Atmosphäre der Geschichte hat mich immer wieder eingefangen. Selten hat mich ein Ende so überrascht. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Claire Douglas.

Allgemeine Infos

Titel: Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit
Autorin: Claire Douglas
Aus dem Englischen von Ivana Marinovic
Verlag: Penguin Verlag
Seitenanzahl: 448

Ich danke dem Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

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